Arion o Aidos

Wappen des Arion o Aidos

Arion

 

 

 

 

Arion erblickte 1170, als Sohn des Theodoros Metaphrastis, seines Zeichens Leibuebersetzter am Hofe Kaiser Andronikos I. Komnenos in Byzanz, das Licht der Welt.

Seine Mutter war bei seiner Geburt gestorben und so lebte er mit seinem Vater und seinem aelteren Bruder am Hofe. Waehrend sein Bruder die Sprachen der Welt studiert hatte um einst das Amt des Vaters uebernehmen zu koennen, gingen Arions Interessen in andere Richtungen. Die Musik war seine grosse Leidenschaft, er lernte die Laute zu spielen und zu singen, auch schrieb er selber Lieder und unterhielt oft die Familie und deren Freunde. Selbst vor dem Kaiser hatte er gelegentlich gespielt.

Dort am Hofe lernte er eines Tages einen der vielen Ratgeber des Kaisers kennen. Einen weisen alten Mann, der sich mit der Kunde von der Seele des Menschen befasste. Mit diesem verbrachte er von jenem Tage an viele Stunden um sich von ihm unterweisen zu lassen.

Im unseligen Jahre 1185 wurde dann der Kaiser ermordet und der neue Kaiser entliess Arions Vater, dem aus Scham und Trauer sein schwaches Herz stehen blieb. Sein Bruder verliess Byzanz auf der Suche nach Anstellung. Arion legte sich den Namen Arion o Aidos, d.i. "Arion der Saenger" zu und verdiente sein Geld als Saenger und Musiker.

Nebenher jedoch, studierte er in Byzanz die Wissenschaft der Seelenkunde. Er schloss sein Studium ab und verliess dann Byzanz, wo Ihn nichts hielt, um auf Wanderschaft zu gehen.

Auf seinen Reisen begegnete er Friedrich von Hausen, einem deutschen Saenger der hohen Minne von gtem Rufe, welcher den dritten Kreuzzug begleitete. Diesem schloss er sich an und lernte von Ihm, bis zu dem Tage, da dieser Meister der Minne in einem kurzen harten Kampfe vor den Toren Akkons fiel.

Doch vor den Toren eben dieser Stadt, lernte Arion spaeter Gerwald von Argenau und Alistair Mac Dhuibh kennen, mit denen er von diesem Tage an durch die Welt zog und denen er mit seiner Musik, aber auch mit seiner fast magisch anmutenden Kenntnis von der Seele und dem Wesen der Menschen, ein treuer und unverzichtbarer Freund und Gefaehrte wurde.

Zu  Williamīs Seite Zur Personae-Seite Zu Alistairīs Seite