Johann von Gerresheym

 

 

Wappen derer von Gerresheym

 

Johann von Gerresheym

 

 

Johann und Herzdame Odilia

 

 

Johann und Odilia im Zeichen der Burg

Johann von Gerresheym wurde im Jahre des Herrn 1167 in der freyen Stadt zu Gerresheym als Sohn eines Baumeisters geboren. Seyn Vater liess ihm eine gute Ausbildung im Lesen, Schreiben und der Rechenkunst zuteil werden.

In der Jugend zum Bogenschuetzen ausgebildet und hochbegabt in dieser Waffenkunst, nimmt Johann im Jahre 1184 in Mainz an einem Bogentuniere teil, welches abgehalten ward, anlaesslich der Feierlichkeiten zu Ehren der Soehne des Kaisers, die dort ihre Ritterweihe erhielten. Seyn sicheres Aug und seyne ruhige Hand machten die Werber auf ihn aufmerksam und so wurde Johann Bogenschuetze im Geleit Friedrichs I..

Dann, 1195, nach Jahren im Dienste des Kaisers und nach dessen Tod in denen seynes Sohnes, erhaelt Johann ein Lehen zugesprochen. Er verlaesst die Milites und  wird  Lehensmann des hochadeligen und freyweltlichen Stiftes der Kanonissen des Heiligen Hippolyt.

Im Auftrag dieses Stiftes machte  sich Johann im Jahre des Herrn 1199  nach Frankreich auf, wo er den heiligen Reliqienschrein aus Limoges holen und diesen nach Gerresheym ueberfuehren sollte. Zu seynem Schutze waren ihm zwanzig  Fusssoldaten unter dem Kommando des Hochedlen Ritters zu Ruppertsberg beygesellt.

Auf dem Rueckweg aus Frankreich lauerte eine grosse Bande Gesetzloser dem Zug auf. Die meisten der Soldaten fielen unter der ersten Pfeilsalve. Die anderen wurden, zumeist schon von Pfeilen verwundet, von den Raeubern niedergemacht. Einzig der tapfere Ritter zu Ruppertsberg, obwohl von mehreren Pfeilen getroffen und Johann von Gerresheym leisteten erbitterten Widerstand.

Als jedoch auch der edle Ritter fiel, schien es um Johann geschehen, doch waehrend  dieser um seyn Leben kaempfte, erschienen drei Recken und warfen sich in den Kampf. Es waren Alistair MacDhuibh, Arion o Aidos und Gerwald von Argenau. Ihr unerwartetes Erscheinen und ihr virtuoser Gebrauch von Lanze, Schwert und Streitaxt, gepaart mit der Wut und dem Koennen Johann von Gerresheyms wendeten das Geschick. Die  Raeuber, welche mit dem Leben davonkamen - es waren ihrer nicht viele - flohen in die Waelder . Die vier Verteidiger des Schreins jedoch brachten diesen  nach Gerresheym  und schieden als Freunde.

 

Der Schrein! Innenansichten
Zelt mit Schlafstatt

 

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