Rosa von Ruppertsberg

 

SCIVIAS

"Wisse die Wege",    (Hildegard v. Bingen)

 

Wappen derer von Rupertsberg

 

 

Rosa von Ruppertsberg

 

 

Rosa an der Tafel

 

Im Jahre des Herrn 1171 wird Rosa Jakobine von Alzey als Tochter des Friedrich von Alzey und der Konstanze von Ravenna, in Alzey geboren.

Diese hatten sich im Jahre 1162 in Italien kennengelernt, da Friedrich anlaesslich der erschroecklichen Zerstoerung Mailands in Italien weilte. Widrige Umstaende und der Widerstand derer von Ravenna wurden ueberwunden und hinderten die beiden nicht daran, fortan friedlich in Alzey zu fristen.

Im fuenften Jahre stehend wird Rosa in das Kloster zu Rupertsberg geschickt um in den sieben freien Kuensten ausgebildet zu werden. Diesem Kloster, sowie auch dem von Eibingen, steht die Aebtissin Hildegard von Bingen vor.

Deren Tod im Jahre 1179, ueberschattet zudem von dem ueber das Kloster verhaengten Mainzer Edikt, hinterlaesst grossen Eindruck bei Rosa und sie beschliesst schon in jungen Jahren, Hildegards Lehren stets hochzuhalten und weiterzutragen.

Die sieben freien Künste.

Im Jahre 1191 wird Rosa aus politischen Gruenden dem Ritter Waldemar von Ruppertsberg zum Weibe gegeben. Jedoch verlaeuft diese Ehe gut und den beiden sind glueckliche Zeiten beschieden.

Das Glueck waehret bis zu jenem schicksalhaften Jahre 1199. Dieses fuehret Waldemar, beygestellt dem Edlen Johann von Gerresheym im Auftrage des hochadligen und freyweltlichen Stiftes der Kanonissen des Heiligen Hippolyt, nach Frankreich, um den heiligen Reilqienschrein aus Limoges nach Gerresheym zu ueberfuehren.

Grosses Unglueck trifft die Maenner, da sie von Gesetzlosen ueberfallen werden. So koennen Johann und die Edlen Alistair McDhuibh, Arion o Aidos und Gerwald von Argenau, Rosa nur noch den Leichnam des ihr lieben Mannes bringen.

Dank der troestlichen Melodien des Barden Arion o Aidos findet Rosa zum Troste des Herrn und zu dem alten Geluebde aus Kindertagen zurueck. Sie wird Hildegardis Wissen um Leib und Seele des Menschen und ihre frommen Gesaenge weitertragen.Zudem findet Sie Freundschaft bei den Ueberbringern ihres armen Mannes, darunter auch die der Dame Genoveva, mit der sie recht gerne des eine ums andere male musizieret, dem Herrn zum Wohlgefallen.

Fortan reist Rosa, ihrem Geluebte eingedenk, durch die Lande, unterstuetzt durch die Edlen Johannes und Gerwald, da sie sich als Weib einigen Schwierigkeiten durch ihr eigenstaendiges Handeln gegenuebersieht. Auch verweilet sie gerne im Kloster zu Gerresheym wo sie, gemeinsam mit der Dame Johanna, sich dem Harfenspiele widmet und auch den geheimnisvollen heiligen Schreyn besucht.

 

 

Rosa's Zelt                      Rosa auf dem Roße

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